WisdomTree

Der KI-Trade ist zurück – dieses Mal aber nicht mit Nvidia an der Spitze

Veröffentlicht am 21. Juli 2026

Mobeen Tahir
Mobeen Tahir

Director, Macroeconomics and Thematic Research

@MobeenTahirWT

Wichtige Erkenntnisse

Experten debattieren immer wieder, ob sich künstliche Intelligenz (KI) in einer Blase befindet, ob wir auf die transformativen Auswirkungen vorbereitet sind und ob wir ihr mit Vorsicht begegnen oder sie vorbehaltlos begrüßen sollten. Dennoch hat sich KI still und leise zu einem der Themen mit der besten Wertentwicklung dieses Jahres entwickelt. Und die Unternehmen, die dabei eine Vorreiterrolle einnehmen, könnten Sie überraschen. Es ist nicht Nvidia. Es ist das breitere Halbleiter-Ökosystem, das dahinter steht.

Im WisdomTree-Monatsupdate zu thematischen Investments bis Ende Mai rangierten Halbleiter gemessen an den Zuflüssen in europäische thematische ETFs (börsengehandelte Fonds) im Mai an erster Stelle. Außerdem belegten sie im Mai bei der Wertentwicklung unter den in Europa notierten ETFs und Investmentfonds den zweiten Platz und lagen damit nur knapp hinter dem Thema Quantencomputing. Unternehmen, die Speicherchips herstellen, KI-Infrastruktur aufbauen und KI-Systeme absichern, sind derzeit die Renditetreiber. Nvidia sorgt zwar schon seit einiger Zeit für Schlagzeilen, doch nun haben auch die „Picks and Shovels“ der KI-Revolution (d. h. die Grundlagen und nicht das Endprodukt) ihren großen Moment.

Als ich vor Kurzem eine KI-Engine nutzte, wurde mir wieder eine wichtige Lektion für Anleger in diesem Bereich vor Augen geführt. Das Vereinigte Königreich erlebt gerade einen extrem heißen Sommer – und mir fiel auf, dass unser Kühlschrank nicht mehr richtig kühlte. Ich fragte eine KI-Engine, welche Einstellung auf der Temperaturskala von 2 bis 8 meines Kühlschranks kälter sei: 2 oder 8? Die Antwort der KI lautete 8. Dennoch zeigte sich keine Verbesserung. Da niemand die Zeit hat, Bedienungsanleitungen durchzublättern, stellte ich dieselbe Frage einer anderen KI-Engine. Die andere sagte, 2 sei kälter. Das war buchstäblich die gegenteilige Antwort. Ich änderte die Einstellung und es funktionierte. Die zweite KI hatte Recht.

Dieser Trend findet zunehmend Beachtung: Eine KI soll die Antworten einer anderen überprüfen. Oder zumindest werden unterschiedliche KI-Tools für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Und sobald eine bessere neue Lösung verfügbar ist, steht ein Wechsel an. Das bedeutet: In der Welt der KI gibt es keinen „Winner-takes-all“-Effekt (d. h. ein bevorzugtes Angebot mit überproportional großem Anteil). Nicht einmal annähernd. Für Anleger heißt das Diversifikation. Bei WisdomTree plädieren wir schon seit vielen Jahren dafür, Investitionen entlang der KI-Wertschöpfungskette zu streuen. Und gerade jetzt sprechen die Daten eindeutig für diese Strategie.

In diesem Blog stellen wir drei Unternehmen vor, die in diesem Jahr in Sachen KI-Performance vorne liegen. Wir erläutern, was sie tun, warum die Märkte ihnen große Aufmerksamkeit schenken und wie Anleger ihre Aussichten und ihre Rolle in der KI-Wertschöpfungskette einschätzen können.

SK Hynix

SK Hynix ist ein weltweit führender Anbieter von Speicherchips aus Südkorea. Der Konzern stellt drei Typen her, die zusammen praktisch jedes Computergerät auf der Welt antreiben. DRAM, kurz für „Dynamic Random Access Memory“, ist der schnelle Kurzzeitspeicher, den ein Prozessor im Moment nutzt. Wir können ihn uns als den Schreibtisch vorstellen, an dem die Arbeit erledigt wird. NAND ist ein langsamerer Speicher, der Daten auch ohne Stromversorgung aufbewahrt. In einem Büro entspricht das etwa einem Aktenschrank. Und High-Bandwidth Memory (HBM) ist eine spezielle Hochleistungsversion von DRAM, die eigens für KI entwickelt wurde. Wir können es uns als eine Tafel unmittelbar neben dem Prozessor vorstellen, auf der die wichtigsten Informationen jederzeit sofort zugänglich sind. In KI-Servern befindet es sich direkt neben GPU-Prozessoren, wie sie beispielsweise von Nvidia entwickelt werden. Während die Prozessoren von Nvidia das Denken übernehmen, liefern die Speicherchips von SK Hynix diesen Prozessoren die Informationen, mit denen sie arbeiten können. HBM ermöglicht diesen Informationsfluss mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit, wobei die hohe Bandbreite dafür sorgt, dass riesige Datenmengen genau zum richtigen Zeitpunkt zu den Prozessoren gelangen. In der Welt der KI, in der Modelle Milliarden von Parametern gleichzeitig verarbeiten, ist diese Geschwindigkeit von entscheidender Bedeutung.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 legte die Aktie des Unternehmens um 305 % zu. Die Begeisterung am Markt wurde jedoch durch starke Fundamentaldaten gestützt. Der Konzern präsentierte ein beeindruckendes erstes Quartal 2026 und verzeichnete einen Rekordquartalsumsatz von 52,6 Billionen KRW – ein Plus von 60 % gegenüber dem Vorquartal und von 198 % gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis erreichte 37,6 Billionen KRW, was einer Steigerung von 405 % gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Dabei betrug die operative Marge 72 %. Trotz der starken Kursgewinne in diesem Jahr wird der Titel noch immer mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 20 und einem zukunftsorientierten KGV von unter 7 gehandelt.1

Für die Zukunft geht Bloomberg davon aus, dass sich der Gewinn je Aktie (EPS) bis zum vierten Quartal dieses Jahres mehr als verdoppeln wird. Diese Prognosen stützen sich auf die Einschätzung, dass die weltweite Knappheit an Chip-Wafern angesichts des starken Nachfragewachstums voraussichtlich bis 2030 anhalten wird, wie der Vorsitzende der SK Group, Chey Tae-won, erklärte. Darüber hinaus verschafft sich das Unternehmen durch den Einstieg in maßgeschneiderte Speicherchips, die auf spezifische Kundenplattformen abgestimmt sind, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Micron Technology

Micron Technology ist das US-Pendant zu SK Hynix und neben SK Hynix und Samsung eines von nur drei Unternehmen weltweit, die HBM-Chips in großem Maßstab herstellen können. Während SK Hynix den Markt dominiert, ist Micron der schnell aufstrebende Herausforderer, der den Rückstand rasch aufholt. Über HBM hinaus fertigt Micron auch die allgemeinen Arbeits- und Datenspeicherchips, mit denen KI-Rechenzentren ausgestattet sind. Wir können uns diese Chips wie Regale in einem Lagerhaus vorstellen, in denen Daten auf die Verarbeitung warten. KI-Server benötigen etwa sechsmal mehr von diesem Arbeitsspeicher als ein Standardserver, weshalb die Nachfrage nach den Produkten von Micron so explosionsartig gestiegen ist.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 legte die Aktie des Unternehmens um 305 % zu – eine Entwicklung, die auffallend ähnlich zu der von SK Hynix verlief. Auch hier war die Begeisterung durchaus berechtigt. In seinem letzten Quartalsbericht, den das Unternehmen als das dritte Quartal seines im Mai 2026 endenden Geschäftsjahres 2026 bezeichnet, legte Micron eines der beeindruckendsten Ergebnisse seiner Geschichte vor. Der Umsatz belief sich auf 41,5 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 346 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, und die Bruttomarge lag bei 85 % bei einem Nettogewinn von 28,2 Milliarden US-Dollar. Um das in Relation zu setzen: Der Konzern hat in diesem einzigen Quartal mehr verdient als in mehreren vorangegangenen Jahren zusammen. Die Nachfrage von Rechenzentren war der Motor dieses Erfolgs, wobei die Geschäftsbereiche Cloud und Core Data Center jeweils operative Margen von über 78 % verzeichneten. Mit Blick auf die Zukunft gab Micron für das vierte Quartal des Geschäftsjahres einen Umsatz von 50 Milliarden US-Dollar vor, was auf einen anhaltenden Aufwärtstrend hindeutet. Der Titel wird mit einem KGV von rund 22 und einem zukunftsorientierten KGV von etwa 13 gehandelt, was das erwartete starke Gewinnwachstum widerspiegelt.[2]

Die Aussichten für die Zukunft sind vielversprechend. Micron hat bestätigt, dass die gesamte HBM-Produktion für 2026 bereits im Rahmen von Langzeitverträgen ausverkauft ist, was Anlegern ein ungewöhnlich hohes Maß an Prognosesicherheit verschafft. Das Unternehmen ist zudem ein bestätigter Zulieferer für Nvidias Flaggschiff-GPU-Plattform Blackwell und die kommende Plattform Vera Rubin. Damit ist seine Geschäftsentwicklung eng mit den wichtigsten Produktzyklen der KI-Hardware verknüpft. Das wichtigste Risiko, das es zu beobachten gilt, ist die Frage, ob die derzeitige Angebotsverknappung auf dem Speichermarkt letztendlich einem Überangebot weichen wird – ein Muster, das Anleger im Speicherbereich bereits in der Vergangenheit überrascht hat.

Intel

Intel ist wohl eine der beeindruckendsten Comeback-Geschichten der Technologiebranche. Jahrzehntelang war der Konzern der unangefochtene König der Halbleiterindustrie – das Unternehmen, dessen Chips praktisch jeden PC auf der Welt antrieben. Dann folgte ein langer und schmerzhafter Niedergang: Verpasste Produktzyklen, Probleme in der Fertigung und das Versäumnis, sich für das KI-Zeitalter zu rüsten, ließen die Aktie noch Anfang 2025 auf Mehrjahrestiefs abstürzen. Doch unter dem neuen CEO Lip-Bu Tan, der im März 2025 das Ruder übernahm, hat Intel ein dramatisches Revival hingelegt. Das Unternehmen treibt nun den Einstieg in die KI aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln mit Nachdruck voran. Erstens bieten seine KI-Beschleunigerchips Gaudi eine Alternative zu den marktbeherrschenden GPUs von Nvidia für die Ausführung von KI-Workloads. Zweitens, und vielleicht noch wichtiger, erweisen sich Intels traditionelle CPUs – die Zentralprozessoren, die als das allgemeine Gehirn jedes Computersystems fungieren – im KI-Zeitalter als unverzichtbar für Aufgaben wie Datenaufbereitung, Orchestrierung und die Art der lokalisierten KI-Inferenz, die näher am Endnutzer statt in einem riesigen Rechenzentrum stattfindet.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 legte die Intel-Aktie um 278 % zu – eine der bemerkenswertesten Erholungen am Markt. Die deutlichste Bestätigung für diesen Aufschwung gab es im ersten Quartal 2026, als Intel einen Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar vermeldete – ein Plus von 7 % gegenüber dem Vorjahr und deutlich über den Erwartungen der Analysten. Der Bereich Rechenzentren und KI wuchs im Jahresvergleich um 22 % auf 5,1 Milliarden US-Dollar. Die Ergebnisse lagen so weit über den Konsensprognosen, dass die Aktie im Anschluss an die Bekanntgabe ihre beste Tagesperformance seit 1987 verzeichnete. Allerdings ist die Bewertung von Intel mit einem KGV von 448 derzeit sehr hoch. Dennoch setzen die Märkte ihre Erwartungen auf eine anhaltende Wiederbelebung der Erträge, denn das zukunftsbezogene KGV liegt mit 103 deutlich niedriger.3

Mit Blick auf die Zukunft ist das Anlageargument das differenzierteste der drei hier vorgestellten Unternehmen. Intel ist nicht nur ein Chipentwickler, sondern auch ein Chiphersteller. Zudem könnte sein Foundry-Geschäft, in dessen Rahmen Chips im Auftrag anderer Firmen hergestellt werden, strategisch an Bedeutung gewinnen, da die USA ihre Abhängigkeit von der asiatischen Halbleiterproduktion verringern wollen. Der Konzern treibt seinen Fertigungsprozess der nächsten Generation, 14A, voran, wobei mehrere Kunden die Technologie derzeit aktiv prüfen. Es bestehen jedoch nach wie vor einige Risiken bei der Umsetzung. Eine GAAP4 -konforme Rentabilität ist angesichts einmaliger Aufwendungen und Umstrukturierungsmaßnahmen weiterhin schwer zu erreichen, der Wettbewerb durch AMD und Entwickler kundenspezifischer Chips ist rau, und die aktuelle Bewertung spiegelt bereits ein hohes Maß an Optimismus wider. Anlegern, die eine längerfristige Perspektive einnehmen, bieten aber nur wenige Technologietitel ein vergleichbares Aufwärtspotenzial, sollte sich der Turnaround auf dem derzeitigen Kurs fortsetzen.

Wie erschließt WisdomTree die Chance?

Der WisdomTree Artificial Intelligence UCITS ETF war der erste thematische ETF, den WisdomTree im November 2018 auf den Markt brachte. Das verwaltete Vermögen des ETF beläuft sich derzeit auf knapp 1,5 Milliarden US-Dollar. Der ETF wurde in Zusammenarbeit mit Branchenexperten und der Consumer Technology Association (CTA) aufgelegt und investiert in die folgenden Kategorien:

Enabler (Gewichtung von 50 %) – Unternehmen, die die Bausteine für künstliche Intelligenz entwickeln, z. B. fortschrittliche Maschinen, autonome Systeme, selbstfahrende Fahrzeuge, Halbleiter oder Datenbanken für maschinelles Lernen.

Engager (Gewichtung von 40 %) – Unternehmen, die künstliche Intelligenz in Form von Produkten, Software oder Systemen entwerfen, entwickeln, integrieren oder bereitstellen.

Enhancer (Gewichtung von 10 %) – Unternehmen, die im Ökosystem der künstlichen Intelligenz eigene Mehrwertdienste anbieten, die nicht zum Kern ihres Produkt- oder Dienstleistungsangebots gehören.

Es ist kein Zufall, dass Enabler mit 50 % die höchste Gewichtung im ETF haben. Halbleiter fallen eindeutig in diese Kategorie. Sie sind die Bausteine, ohne die die gesamte KI-Entwicklung nicht möglich wäre. Ohne Speicherchips gäbe es keine KI-Server. Ohne KI-Server gäbe es keine großen Sprachmodelle. Ohne große Sprachmodelle gäbe es kein ChatGPT. SK Hynix und Micron, zwei der drei in diesem Blog vorgestellten Unternehmen, sind als Enabler eingestuft. Ihre diesjährige Performance spiegelt diese grundlegende Rolle direkt wider.

Bei Intel sieht die Sache etwas anders aus. Da KI aktuell ein sich weiterentwickelnder Teil des Gesamtgeschäfts ist, wird der Konzern derzeit der Kategorie Enhancer zugeordnet. Doch genau hier wird das Rahmenwerk interessant. Mit zunehmender Bedeutung der KI für die Produkte und Erlöse eines Unternehmens können sich die Einstufungen ändern – und das tun sie auch. Was heute ein Enhancer ist, kann morgen schon ein Engager oder sogar ein Enabler sein. Intels Turnaround könnte, sofern er anhält, durchaus als Fallstudie für genau eine solche Entwicklung dienen.

Insbesondere werden Unternehmen hinsichtlich ihrer Eignung für die Aufnahme bewertet und auf der Grundlage der Einschätzung der CTA gewichtet, um potenzielle Erfolgsgeschichten entlang der Wertschöpfungskette zu erfassen, anstatt eine Gewichtung nach Marktkapitalisierung vorzunehmen. Wenn sich die Performance von einem Gewinner zum nächsten verlagert, was in der Welt der KI tatsächlich geschieht, werden die Vorzüge dieses Ansatzes deutlich.

Ein abschließendes Wort

Die drei hier vorgestellten Unternehmen sind keineswegs eine vollständige Liste. Sie sollen lediglich daran erinnern, dass die Halbleiterstory umfassender, globaler und vielfältiger ist, als es das Narrativ von Nvidia allein nahelegen könnte. SK Hynix stammt aus Südkorea. Micron ist aus den USA – das unterstreicht die globale Dimension des Wettbewerbs in diesem Sektor. Und Intel ist ein seit Jahrzehnten etablierter Gigant, der seine eigene Geschichte neu schreibt. Allen gemeinsam sind jedoch enorme Kursgewinne in diesem Jahr – gestützt durch echte Gewinne, echtes Umsatzwachstum und in den meisten Fällen Bewertungen, die alles andere als überzogen sind. In diesem Ökosystem ist Platz für mehrere Gewinner. Ein auf die Marktkapitalisierung ausgerichteter Ansatz würde viele von ihnen übersehen. Dennoch sollte ein Risiko ehrlich erwähnt werden. Das Anlageargument für diese Titel beruht im Wesentlichen auf der fortwährenden Bereitschaft der größten Technologieriesen der Welt, massiv in KI-Infrastruktur zu investieren. Wenn diese Investitionsausgaben deutlich nachlassen würden, würden diese Unternehmen das zu spüren bekommen. Vorerst gibt es kaum Anzeichen dafür. Wenn überhaupt, deuten die angekündigten Investitionspläne eher auf das Gegenteil hin.


1Bloomberg, SK Hynix, Stand: 8. Juli 2026. Renditen in KRW.

2Bloomberg, Micron Technology, Stand: 10. Juli 2026. Renditen in USD.

3Bloomberg, Intel, Stand: 10. Juli 2026. Renditen in USD.

4GAAP (Generally Accepted Accounting Principles) ist das Standardregelwerk, an das sich Unternehmen bei der Finanzberichterstattung halten müssen. Bei Non-GAAP-Kennzahlen werden bestimmte einmalige oder nicht zahlungswirksame Posten, wie beispielsweise aktienbasierte Vergütungen oder Umstrukturierungskosten, herausgerechnet, da diese nach Ansicht der Unternehmen nicht die tatsächliche zugrunde liegende Geschäftsentwicklung widerspiegeln. Anleger behalten oft beide Kennzahlen im Blick, doch ist zu beachten, dass Non-GAAP-Kennzahlen fast immer vorteilhafter ausfallen als die entsprechenden GAAP-Kennzahlen.

Über den Autor

Mobeen Tahir
Mobeen Tahir

Director, Macroeconomics and Thematic Research

@MobeenTahirWT

Mobeen Tahir ist Mitglied des Research-Teams von WisdomTree. Sein Schwerpunkt liegt darauf, unseren Klienten bezüglich einer großen Auswahl von Anlageklassen strategische und taktische Einblicke in die globalen Märkte und in Investmentprodukte zu geben. Vor seinem Wechsel zu WisdomTree im Dezember 2018 war Mobeen Tahir bei Willis Towers Watson als Anlageberater tätig. Dort beriet er institutionelle Klienten wie auch die hauseigene Fondsabteilung zu Themen wie Vermögensallokation und Portfolioaufbau, wobei sein Research-Fokus auf Aktien- und Multi-Asset-Smart-Beta-Strategien lag. Mobeen Tahir besitzt einen Bachelor-Abschluss (Hons) in Rechnungswesen und Finanzmanagement von der Universität Loughborough sowie einen Master-Abschluss in Finanz- und Rechnungswesen von der London School of Economics and Political Science. Er ist außerdem CFA Charterholder.

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